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Bericht über die 120. Tagung des Oberrheinischen Geologischen Vereins vom 6.-10. April 1999 in Tübingen

Von Manfred Böttger1

Es wurde allerhöchste Zeit, dass sich die „Oberrheiner“ wieder mal im Zentrum der Südwestdeutschen Geologie, in der attraktiven Universitätsstadt Tübingen, offiziell getroffen haben. Im denkwürdigen Jahr 1933 war Tübingen das letzte Mal Tagungsort. Fachlichen Grund, schon viel früher wieder hier zu tagen, hätte es im Übermaß gegeben. Aber solche Entscheidungen hängen eben auch zu einem Großteil von den Personen ab, die willens und fähig sind, eine anspruchsvolle und ansprechende Tagung zu planen und durchzuführen.


Der OGV kann sich glücklich schätzen, im Geologischen Institut der Universität Tübingen mit den Herren Aigner, Luterbacher und Westphal eine Geschäftsführung für die Tagung gewonnen zu haben, die uns durch ein vielseitiges Programm eine interessante „Woche nach Ostern“ mit bleibenden Eindrücken gestaltete.


Die große Teilnehmerzahl von knapp 200 Personen bestätigte die Attraktivität des Tagungsprogramms, was die Vorträge und vor allem auch das überaus üppige Exkursionsangebot betrifft (15 an der Zahl). Erste Anlaufstelle am Dienstag war das Geologische Institut, wo das Tagungsbüro mit freundlichen Damen und Herren besetzt war. Das abendliche Treffen fand in der Gaststätte „Museum“ statt, die Vorstandssitzung begann dort um 20.00 Uhr.


Die Exkursionen verliefen - mit geringen Abweichungen - nach Plan, mit sehr unterschiedlichen Teilnehmerzahlen (freie Plätze gab es nur wenige). Die Halbtagesexkursionen am Dienstag hatten die nähere Umgebung zum Ziel (A und B) sowie das „Museum am Löwentor“ in Stuttgart (C). Die Witterungsbedingungen waren insgesamt erträglich bis gut.


A: Auf der von Herrn Westphal geführten „Wanderung am Spitzberg von Hirschau nach Wurmlingen“ wurden die Morphogenese in Abhängigkeit von der lithologischen Ausbildung der Keuperschichten erläutert sowie die Grundwasserverhältnisse besprochen. Insbesondere wurde auch auf die Bedeutung der quartären Neckarkiese für die Wasserversorgung von Tübingen hingewiesen.


B: Die „Wanderung über den Geologischen Lehrpfad am Kirnberg“ ist ein sehr lohnendes Ziel. Herr Flegr teilte ein Erläuterungsheft dazu aus, welches im Geologischen Institut der Uni Tübingen erhältlich ist. Seine klaren und verständlichen Ausführungen verknüpften die 16 Tafeln entlang des Lehrpfades in geschickter Art und Weise.


C: Die 11 selbst angereisten Teilnehmer zur Führung im „Museum am Löwentor“ wurden im Schnelldurchgang von Spezialisten des Hauses mit Einzelheiten über die verschiedenen Exponate vertraut gemacht.


Am Vortragstag, Mittwoch pünktlich 8.30 Uhr, begrüßte der Vorsitzende, Herr Villinger, im Kupferbau, Hörsaal 21 die Teilnehmer der 120. Tagung des OGV. Er drückte seine Freude darüber aus, dass der Verein sich nach 66 Jahren endlich wieder einmal in Tübingen versammle, der Stadt, mit der ihn auch persönlich vieles verbinde.


Die anwesenden Ehrenmitglieder Hauber, Lemcke, Oberhauser, Reiff, und Rösing wurden besonders willkommen geheißen. Dankesworte gingen an Herrn Prof. Mecke, der in Vertretung des Rektors erschienen war, und besonders an die Geschäftsführer der Tagung, die im Team hervorragende Vorbereitungen getroffen hätten.


Prorektor Mecke stellte in seinen Grußworten die Geowissenschaften an der Universität Tübingen vor, betonte den starken Ausbau und hob das internationale hohe Ansehen heraus. Besonderen Stellenwert habe der internationale Studiengang „Geoscience“ mit dem Master-Abschluss.


Für die Organisatoren ergriff Herr Westphal das Wort, erläuterte einige organisatorische Details und übermittelte die besten Wünsche für den Tagungsverlauf von der kürzlich neu gewählten Oberbürgermeisterin.


Unter dem Vorsitz von Herrn Aigner ab 9.00 Uhr wurden folgende Vorträge gehalten:

F. Westphal: Geologie und Landschaft der Umgebung von Tübingen

H. Hann: Neue Daten zur Tektonik des Südschwarzwaldes

H. P. Luterbacher: Zur Entwicklung des süddeutschen Molassebeckens.

Herr Reiff hatte den Vorsitz bei den weiteren Vortragenden bis zur Mittagspause 12.30 Uhr:

E. Villinger: Geologische Landesaufnahme quo vadis?

Th. Aigner: Angewandte Sedimentgeologie: Beispiele aus Baden-Württemberg

D. Ellwanger: Neues zur Quartärgeologie von Baden-Württemberg


Nach der Mittagspause um 14.00 Uhr war der erste Programmpunkt die Mitgliederversammlung (Protokoll hierüber am Ende des Berichts). Anschließend folgten unter dem Vorsitz von Herrn W. Stengel-Rutkowski die Vorträge von:

W. Werner: Die Lagerstätten mineralischer Rohstoffe in Baden-Württemberg

G. Teutsch: Neue hydrogeologische Methoden für den Grundwasserschutz

P. Dietrich: Hochauflösende tomographische Messungen in Lockersedimenten

W.E. Reif: Die Entstehung der modernen Rochen und Haie in der Jura-Zeit.


Gegen 17.30 Uhr schloss Herr Villinger die Veranstaltung, verbunden mit einem Dank an die Vortragsreferenten und die Organisatoren sowie einer Würdigung der regional auf das Oberrheingebiet und seine Nachbarschaft konzentrierten Vereinstätigkeit. Für diejenigen, die der „geologischen Materie“ am Vortragstag entfliehen wollten, boten die beiden Führungen durch das Kloster Bebenhausen bei Tübingen und durch die Tübinger Altstadt willkommene Abwechslungsmöglichkeiten.


Die Tradition des OGV, am Vortragstag einen öffentlichen Abendvortrag anzubieten, wurde auch in Tübingen wieder sehr gut angenommen. Etwa 130 Zuhörer erwarteten wohl besondere Neuigkeiten vom diesjährigen Leibnizpreisträger Prof. Mosbrugger über: „Klima und Biosphäre als Motor der Erdgeschichte“. Wir wurden alle nicht enttäuscht. Der schwungvoll – lebendige Vortragsstil, die Auswahl der aussagekräftigen und sehr ansprechenden Farbdarstellungen konnten keine Müdigkeit aufkommen lassen. Nach Ausführungen über das System Erde wurden von Herrn Mosbrugger die verschiedenen biologisch-paläontologischen und geologischen Vernetzungen im erdgeschichtlichen Ablauf herausgestellt. Ausführlich – mit völlig neuen Daten belegt – wurden dann die O2 - und CO2 - Entwicklung sowie der Wasserkreislauf auf der Erde dargelegt. Eine Zusammenstellung der ungelösten Probleme rundete den ausgezeichneten Vortrag ab.


Am Donnerstag starteten 5 verschiedene Exkursionen (D bis H), am Freitag 4 (I bis L) und am Samstag noch 3 (M bis O).


D: Die Ausbildung der klassischen Germanischen Trias im Raum Tübingen zu zeigen, war das Ziel von Herrn Aigner und Herrn Etzold. Uns wurde in beeindruckender Weise dargelegt, wie genaue sedimentologische Beobachtungen und Analysen im Detail sowie im größeren Gesteinsverband zum prozeßmäßigen Verständnis von Sedimentfolgen führen. Diese dynamisch-stratigraphische Betrachtungsweise wurde den 38 Teilnehmern zu Beginn der Exkursion an ausgelegten halbierten Bohrkernen aus dem Buntsandstein in den Sammlungsräumen des Geologischen Instituts demonstriert. Reges Interesse an den fluviatilen Sedimentationszyklen verrieten die zahlreichen Dialoge, die aus Zeitgründen leider oft abgebrochen werden mußten.


Im ersten Aufschluß gegen 10.30 Uhr, dem Kalksteinbruch Frommenhausen, fesselte uns Herr Aigner mit einer didaktisch geschickten Erläuterung zur Kleinzyklenausbildung im Oberen Muschelkalk mit dem Übergang zum Lettenkeuper. Belegt durch eine Fülle von Detailuntersuchungen stellte Herr Aigner ein bestechend klares Faziesmodell des Trigonodus-Dolomits vor, unter Einbeziehung der Dolomitisierungsgeschichte. Die weiteren Aufschlüsse wurden so wie im Exkursionsführer angegeben, zeitlich wohl dosiert abgefahren, und unter modernster sedimentologischer Betrachtungsweise erläutert. Dies waren der Gipsbruch Haigerloch-Stetten, der Schilfsandstein-Steinbruch Wendelsheim, der Stubensandstein bei Kayh sowie der Rhätsandsteinbruch Hägnach. Herr Rothe, in der Eigenschaft als Vorstandsmitglied des OGV, dankte den Exkursionsführern mit gewohntem rhetorischen Schwung für das attraktive Programm. Insbesondere stellte Herr Rothe die anschaulichen Betrachtungsweisen und überzeugenden Interpretationen von Herrn Aigner heraus. Es sei ein Glücksfall für die deutsche Geologie, daß Herr Aigner aus der Erdölindustrie an die Hochschule zurückgefunden hat. Ein entsprechender Lehrstuhl wäre Herrn Aigner zu wünschen und würde ihn in seinen Aktivitäten weiter beflügeln.


E: Wie schon bei der Exkursion A, so wurde auch hier sehr sachkundig die Landschaftsentwicklung der Schwäbischen Alb um Bad Urach vom Ehepaar Westphal rekonstruiert, unterstützt durch verteilte Kartenskizzen und Blockbilder. Eine spezielle Diskussion über die Dolomitisierung (woher das Magnesium?) nahm längere Zeit in Anspruch.


F: Die Aufschlüsse und deren Besprechung zum Thema „Intraplatten-Vulkanismus im Uracher Raum“ sind für Sedimentgeologen weniger attraktiv. So wurden die im Führer ausführlich beschriebenen Haltepunkte, bis auf Halt 6: Tuffschlot Bürzlen, sehr speziell mineralogisch-petrologisch diskutiert und interpretiert. Es wurden dabei auch die großen Schwierigkeiten bei der Erforschung der primären Zusammensetzung der tertiären Magmatite und Tuffe der Alb aufgezeigt. Der Frage, ob der Tuffschlot an der Neuffener Steige eine phreatomagmatische „Geburt“ erlebt hat oder nicht, wurde dabei ebenfalls intensiv nachgegangen.


G: Den 20 Interessierten an den „Malm-Kalksteinen der Mittleren Schwäbischen Alb“ wurde von Herrn Schauer die Denkweise eines Rohstoffgeologen aufgezeigt, nämlich die Verknüpfung von Faziesbetrachtungen und der Nutzanwendung von Karbonatgesteinskörpern. Eine gute Mischung von technischen Informationen über die Zementherstellung und sedimentologischen Überlegungen machte die Exkursion sehr interessant. So sind zum Beispiel die Hinweise von Herrn Walser im Zementwerk Allmendingen sehr beeindruckend gewesen, daß der große Drehrohrofen im kalten Zustand 80 cm kürzer ist als im warmen Zustand und ca. 20 % der benötigten Energie durch die Verbrennung von Autoreifen gewonnen wird. Alle im Programm vorgesehenen Aufschlüsse wurden aufgesucht und überwiegend ausführlich besprochen, wobei auch wiederum die verschiedenen Modelle der Dolomitisierung angesprochen wurden. Gerade von Herrn Seibold wurde dieses Problem aufgegriffen und mit einer Anekdote gekrönt.


H: Diese relativ kleine (25 Teilnehmer) aber feine Exkursion hat wohl alle Teilnehmer mit der Programmischung begeistert: „Geologie, Landschaftsgeschichte und Baudenkmale zwischen Tübingen und Stuttgart“. Die breite Sachkunde von Herrn Reiff, der die Exkursion routiniert führte, drückt sich auch in den detaillierten Ausführungen im geologischen Führer aus. Von den Kalktuffen von Bad Cannstatt ging es zur Stammburg des Hauses Württemberg, die heute die Grabkapelle von König Wilhelm I und seiner Gattin Katharina trägt. Hier wurde auch das berühmte Cannstatter Wasser probiert mit den „besten Laugenbrezeln Stuttgarts“. Eine Besonderheit war auch der Rundgang von 4 Stunden (große Mittagspause fiel aus) durch Esslingen, wo die Bausteine an ihrer Rauhigkeit „begriffen und erfaßt“ wurden. In Denkendorf und Neckartailfingen interessierten vorrangig die romanischen Kirchen und auch der Untergrund aus Knollenmergel, der stark zu Rutschungen neigt (mit entsprechenden Schadensmöglichkeiten an den Bauwerken).


Ein sehr gelungenes Zusammentreffen war auch die Stehparty in den traditionsreichen Museumsräumen des Geologischen Institutes am Donnerstag Abend, zu der sich über 100 Oberrheiner eingefunden hatten. Eingeleitet durch launige Worte von Herrn Westphal und Herrn Villinger und bei üppiger Versorgung mit fein belegten Brötchen und verschiedenen Getränken konnten angeregt-heitere oder ruhig-sachliche Gespräche und Diskussionen beobachtet werden. Diese abendlichen Stunden erwiesen sich in angenehmer Atmosphäre als die richtige Ergänzung zu einem vollen Exkursionstag.


I: Wenn eine Exkursion mit 58 Teilnehmern belegt ist, dann liegt das nicht nur am Thema: „Karsthydrogeologie der Schwäbischen Alb“. Vom Führer dieser Geländedemonstration, Herrn Villinger, dem wohl besten Kenner dieser Region, und Herrn Sauter, war viel an spezieller Information über Karst und seine Phänomene, seine Entstehung, die Karstzonen-Definition sowie die Bedeutung der verkarsteten Gesteinseinheiten für die Trinkwasserversorgung zu erwarten. Die entsprechenden Ausführungen über die Karsthydrogeologie der Schwäbischen Alb im Exkursionsführer (Jahresband 81) können als reichlich bebildertes kleines „Nachschlagewerk“ angesehen werden. Es gibt keine bessere Dokumentation über diese Region, über die großen Quellen, ihre Einzugsgebiete und über die Strömungssysteme im Untergrund. Das sehr ausgedehnte Programm konnte fast wie geplant bewältigt werden, wobei allerdings der Halt 5 (Friedrichshöhle und Aachquelle) dem Zeitdruck zum Opfer fiel. Die Teilnehmer wurden animiert, diesen auch touristisch bekannten Punkt gelegentlich auch auf einer Privatexkursion anhand der Beschreibung im Exkursionsführer zu studieren und dabei auch dem berühmten Zwiefalter Münster einen Besuch abzustatten.


J und K: Auf diesen beiden Exkursionen wurden die Entwicklung der Molasseablagerungen (J, Schreiner und Luterbacher) sowie das Quartär (K, Szenkler und Bock) mit seinem Rohstoffpotential (Grundwasser, Sand, Kies) in der weiteren Umgebung von Singen an einer Reihe von teils sehr attraktiven Aufschlüssen aufgezeigt. Besonders beeindruckend waren hierbei die alten Malmkarstoberflächen mit den pleistozänen Überlagerungen sowie verschiedene Delta-Schrägschichtungseinheiten.


L: Die Führer (Ellwanger, Heinz) der gut gestalteten Fahrt mit 28 Teilnehmern zu den pleistozänen Sedimenten des mittleren Rheingletschergebietes (zwischen Sigmaringen und Meersburg) konnten die vielfältige und zum Teil auch rätselhafte Gliederung des oberschwäbischen Quartärs ansprechend „rüberbringen“. Die moderne lithostratigraphische Feingliederung wurde der hergebrachten Morphostratigraphie gegenüber gestellt, unter Einbeziehung der Wege der zukünftigen Forschung und Kartierung des voralpinen Quartärs. Trotz guter Wetterbedingungen blieb es nicht aus, daß so manch „alter Oberrheiner“ auf einer steilen und glitschigen Rutschfläche in Feinsedimenten mit einem Kniefall oder sogar mit einem Purzelbaum mangelnde Körperkontrolle demonstrierte.

Erstaunlich zahlreiche Unentwegte fanden am Abend nach den Freitagsexkursionen nochmals den Weg ins Geologische Institut, um sich von kompetenten Führern aus dem Haus durch das Museum mit seinen eindruckvollen Exponaten und/oder durch die Laborräume der Angewandten Geologie führen zu lassen.


M: Über den Posidonienschiefer des Toarcium von Dotternhausen sollte man sich ausführlich informieren, um das entworfene Ablagerungsmodell richtig verstehen zu können. Die vielen Details, die im Werksmuseum und im Steinbruch der Fa. Rohrbach Zement angesprochen wurden, sind in den Ausführungen im Exkursionsführer (Band 81) von den Herren Oschmann, Röhl, Seilacher sowie von Frau Schmid-Röhl schlüssig verknüpft und gedeutet worden. Jeden paläontologisch-erdgeschichtlich Interessierten müssen diese genetischen Vorstellungen faszinieren.


N: Die von den Herren Dietl und Schweigert durchgeführte Samstagsexkursion war für alle Teilnehmer sicherlich ein Erlebnis. Der Nusplinger Plattenkalk ist eine der bedeutsamsten Fossilfundstellen im obersten Weißjura der Schwäbischen Alb - vergleichbar mit Solnhofen und Eichstätt. Das Vorkommen steht aus verschiedenen Gründen unter Grabungsschutz.


O: Eine 18-köpfige Gruppe in humoriger Stimmung mit launigen Einlassungen über schiefe Kirchtürme und „politischen Knollenmergel“ suchte auf der letzten Exkursion das stets lohnende Ziel Holzmaden auf. Herr Hauff - Museumsdirektor in dritter Generation - führte selbst durch die Werkstatt- und Museumsräume. Ein Neufund eines Ichthyosauriers im Rohzustand konnte besichtigt werden, Fundsicherungsprobleme und Freilegungstechniken wurden diskutiert. Die Museumsräume sind neu und didaktisch geschickt gestaltet. Als besonderes Glanzlicht erwies sich die Präsentation einer filmischen „Weltpremiere“, eine Computer-erstellte Animation der Schwimmtechniken von Ichthyo- und Plesiosauriern, die auch im Fernsehen gezeigt werden soll. Zum Abschluss ging es mit dem Bus in eine der noch produzierenden Gruben des Posidonienschiefers. Die Beschilderung: „Erst bezahlen, dann sammeln“ weist darauf hin, dass hier für Fossilsammler ein Bereich zugänglich gemacht wurde. Einen würdigen Ausklang fand diese Oberrheiner-Exkursion im Gasthof Lamm in Ohmden im Beisein von zwei Hauff-Generationen.


Die gesamte Tagung war sehr gut vorbereitet, der Ablauf selbst hat wohl alle Teilnehmer zufrieden gestellt. Durch die relativ günstige Wetterlage konnten die Exkursionen „ausgekostet“ werden. Der Schriftführer des OGV stellt für sich und höchstwahrscheinlich auch für die meisten anderen Oberrheiner fest: Tübingen hat sich sehr gelohnt!

1 Anschrift des Verfassers: Dr. M. Böttger, Universität Karlsruhe, Angewandte Geologie, Kaiserstr. 12, D-76128 Karlsruhe.

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