seit 1871 Kurzfassungen der Jahresberichte und Mitteilungen: NF 85: 2003
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Autochthone Bergkristalle aus dem Ulmer Raum

Von JOHANNES BAIER

Mit 3 Abbildungen

Kurzfassung

Es wird eine Quarzdruse in einer Kalkkieselknolle beschrieben. Die besondere Bedeutung des Fundes besteht darin, daß sich die Druse in den herausgelösten Kammern eines Ammoniten-Phragmokons (Aulacostephanus yo [D'Orbigny]) befindet. Die ausgebildeten Bergkristall-Doppelender erreichen maximale Längen von 3mm. Die Bildung erfolgte synsedimentär bis frühdiagenetisch und kann mit dem Transport- und Akkumulationsprinzip von Landmesser (1993, 1995, 1998) erklärt werden. Dabei müssen günstige kinetische Bedingungen für die Kristallbildung vorhanden gewesen sein.

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