Der Einsatz der Geoelektrik zur Bestimmung von Aufstiegszonen
mineralisierter Wässer
am Beispiel Bad Kreuznach
Von MATTHIAS KRACHT & MARION HEMFLER
Mit 5 Abbildungen
Abstract
The successful application of geoelectrical methods for the location of mineralized water is presented in
this paper. The Schlumberger-method was applied as part of a project to investigate the hydrogeological
situation of the mineral springs of Bad Kreuznach. Geoelectrical measurements were carried out in the area
of the mineral springs in the holocene sediments of the river Nahe. By plotting the electrical resistivity for
different depths, areas of low resistivity (below 20 Ohmmeters) were traced. They are interpreted as areas of rising
water with high saline content. The results of other investigations (hydrochemistry, measurements of the
ground water level) support this interpretation.
Zusammenfassung
In der folgenden Arbeit wird der erfolgreiche Einsatz der Geoelektrik zur Bestimmung von
Aufstiegszonen mineralisierter Wässer vorgestellt. Im Rahmen einer hydrogeologischen Untersuchung in
Bad Kreuznach wurde zur Klärung der hydraulischen Verhältnisse bei der Kartierung unter anderem die
Geoelektrik eingesetzt. Dabei wurden in der Umgebung der Mineralwasser-Fassungen in den holozänen Sedimenten der Nahe geoelektrische Messungen nach der Schlumberger-Methode durchgeführt. Die
Ergebnisse eines Teilbereiches werden im folgenden skizziert. Anhand von Isolinienplänen des
Widerstandes für verschiedene Tiefen konnten Bereiche mit niedrigen Widerständen (unter 20 Ohmmeter)
abgegrenzt werden, die Salzwässer erwarten ließen. Diese Bereiche werden als Aufstiegszonen
mineralisierter Wässer gedeutet. Andere Untersuchungen (Hydrochemie, Grundwasserspiegelmessungen)
unterstützen diese Interpretation.
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