seit 1871 Kurzfassungen der Jahresberichte und Mitteilungen: NF 75: 1993
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Die Randverwerfung des Oberrheingrabens bei Malsch

Von ANSGAR FOELLMER & ANDREAS HOPPE

Mit 1 Abbildung

Zusammenfassung

Die Randverwerfung des Oberrheingrabens war im Frühjahr 1992 bei Malsch im Kraichgau kurzzeitig aufgeschlossen. An der Verwerfung werden Mittlerer Keuper mit einer eingeschuppten Liasscholle gegen die Unteren Pechelbronner Schichten des Obereozäns versetzt. Die Sprunghöhe beträgt ca. 450m. Liegende Falten mit parallel zur Abschiebung verlaufenden Faltenachsen in den Lias-Tonen zeigen neben der vertikalen Abschiebungsbewegung der Rheingraben-Randverwerfung Schleppung bzw. lokale Kompression an.

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