Die Randverwerfung des Oberrheingrabens bei Malsch
Von ANSGAR FOELLMER & ANDREAS HOPPE
Mit 1 Abbildung
Zusammenfassung
Die Randverwerfung des Oberrheingrabens war im Frühjahr 1992 bei Malsch im Kraichgau
kurzzeitig aufgeschlossen. An der Verwerfung werden Mittlerer Keuper mit einer
eingeschuppten Liasscholle gegen die Unteren Pechelbronner Schichten des Obereozäns
versetzt. Die Sprunghöhe beträgt ca. 450m. Liegende Falten mit parallel zur Abschiebung
verlaufenden Faltenachsen in den Lias-Tonen zeigen neben der vertikalen
Abschiebungsbewegung der Rheingraben-Randverwerfung Schleppung bzw. lokale
Kompression an.
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